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Allgemeine Informationen

Was ist ein Fonds?


Ein Investmentfonds in Deutschland ist das am meisten unterschätzte Finanzinstrument. Es ist mit sehr hohen Sicherheitsstandards und staatlicher Kontrolle ausgestattet. Den weltweit ersten Investmentfonds hat im Jahre 1774  der Niederländer Abraham van Ketwich unter dem Namen „Eendracht Maakt Magt“ („Eintracht macht stark“) aufgelegt. Die Grundidee war, auch damals schon, den Anlegern mit weniger Geld unter Maßgabe der Risikostreuung die gleichen Chancen zu eröffnen wie den Vermögenden.

Wie funktioniert ein Investmentfonds?


Ein Investmentfonds bündelt die Investment-Kapazität einer Vielzahl von Anlegern („Kapitalsammelbecken“), die die Höhe ihrer Einlage individuell festlegen können. Der sich daraus ergebende Gesamtbetrag („Sondervermögen“) wird von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KAG) verwahrt und diese kontrolliert auch den Vermögensverwalter. Die KAG unterliegt der Bankenaufsicht.

Getrennt davon handelt der Vermögensverwalter (Fondsmanagement), dass nach den Grundsätzen der Risikostreuung das Geld nach festgelegten Grundsätzen in unterschiedliche Anlagen investiert (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarktpapiere, Immobilien etc.) und im Sinne einer permanenten Risiko-/Rendite-Optimierung verwaltet. An den Fonds hält der Anleger eine bestimmte Anzahl von Anteilen die sich nach der Höhe seiner Einlage richtet.

Aufnahme oder Rückgabe von Sondervermögensanteilen haben jedoch keinen Einfluss auf den Wert des einzelnen Anteils. Die einzelnen Anteile an einem Investmentfonds werden in der Regel in einem Depot geführt, die dem Inhaber ein Miteigentum am Fondsvermögen zusichern und einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis garantieren. Die genauen gesetzlichen Vorschriften zu Investmentfonds sind im Investmentgesetz (InvG) zu finden.

Vorteile von Investmentfonds


Einzigartige Konkurssicherheit
Ein Fonds hat den Status eines Sondervermögens, das selbst im theoretischen Fall einer Insolvenz der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder der Depotbank nicht in die Konkursmasse eingeht. Das Fondsvermögen bleibt dem Anleger komplett erhalten. Die gesetzliche Einlagensicherung bei den Banken auf Tages- Festgeld- oder Sparkonten beträgt lediglich 100.000 Euro.

Weitreichender Anlegerschutz
Hoher Anlegerschutz durch strenge staatliche Reglementierung und Kontrolle. Die Verwaltungsgesellschaft trifft die Anlageentscheidungen, hat aber keinen Zugriff auf das Kapital. Das wird von einer unabhängigen Depotbank verwahrt und diese kontrolliert auch den Verwalter.

Umfassende Transparenz
Die Preise von Fonds werden täglich veröffentlicht, es wird alle 6 Monate ein Rechenschaftsbericht herausgegeben und bei den meistens Fonds können die monatlichen, bei vielen sogar die täglichen Veränderungen eingesehen werden.

Klare Kostenstruktur
Es gibt einmalige Kosten, wie z. B. den Ausgabeaufschlag (Differenz zwischen Ausgabe- und Rücknahmepreis) und es gibt laufende Kosten, wie z. B. die Depotbankgebühr und die Verwaltungsvergütung und erfolgsabhängige Kosten, wie z. B. die Performance-Fee. In den ausgewiesenen Renditeentwicklungen sind die laufenden Kosten schon abgezogen.

Breite Risikostreuung
Es dürfen maximal 10 Prozent des Fondsvermögens in Wertpapiere eines einzelnen Emittenten (zum Beispiel eines Unternehmens) angelegt werden. Alle Investitionen von über 5 Prozent dürfen sich insgesamt auf höchstens 40 Prozent des Portfolios eines Fonds summieren. Risikostreuung ist für einen Investmentfonds verpflichtend und meistens sind mindestens 30 und teilweise viele hundert unterschiedliche Einzeltitel enthalten. So kann man schon ab einer Investition 25 Euro monatlich eine breite Streuung in unterschiedlichste Unternehmen und Märkte weltweit erzielen.

Faire Preisermittlung
Rücknahmepreis und der Ausgabepreis werden börsentäglich ermittelt und veröffentlicht. Der Anteilspreis errechnet sich aus der Summe sämtlicher Vermögenswerte des Sondervermögens, dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile.

Hohe Vergleichbarkeit
Kosten, Gebühren, Kursentwicklung, Anlagestrategie und Risikoprofil werden in einem Anlegerdokument veröffentlicht (KIID). Ranglisten von neutralen Agenturen sind öffentlich einsehbar.

Tägliche Verfügbarkeit
Investmentfonds können in der Regel börsentäglich zum Rücknahmepreis verkauft werden. Sie stellen deshalb eine äußerst liquide Anlageform dar.

Die Risikoklassen bei Fonds

SRRI (OGAW-Richtlinie)
Der SRRI gibt den Risiko- und Ertragsindikator für Investmentfonds an und ist eine hilfreiche Kennzahl für Anleger.
Der Synthetische Risiko- und Ertragsindikator (englisch: Synthetic Risk and Reward Indicator), der häufig in der Kurzform SRRI verwendet wird, ist eine Kennzahl aus der Finanzwirtschaft, welche als Indikator für die Höhe der Schwankungen eines Fonds steht. Anhand der Intensität der Wertschwankungen, die auch als Volatilität bezeichnet wird, kann geschlussfolgert werden, wie hoch das Risiko von Kursverlusten ist bzw. wie hoch die Chancen sind, Kursgewinne zu realisieren. Die Kennzahl wird nach europäischen und deutschen Vorschriften einheitlich berechnet und von den Fondgesellschaften veröffentlicht.

Methodik und Funktionsweise
Um den SRRI zu berechnen, ist eine Betrachtung eines jahresübergreifenden Zeitraumes notwendig. Die Kennzahl bezieht so insgesamt fünf Jahre in die Berechnung mit ein. Dabei werden jeweils die wöchentlichen Schlusskurse, auch Renditen genannt, zugrunde gelegt. Ausgeschüttete Erträge und Quellensteuern werden bei der Berechnung des Risiko- und Ertragsindikators mitberücksichtigt. Mithilfe einer statistischen Rechnung werden dann die historischen Wertschwankungen berechnet. Diese zeigt eine relative Kennzahl, welche in der Regel zwischen 0 und 25 % liegt. Ergibt sich ein Wert von 5 %, so kann interpretiert werden, dass der Investmentfonds in den letzten fünf Jahren pro Jahr um 5 % geschwankt ist. Dabei ist allerdings offen, ob es sich um eine fünfprozentige Wertzunahme oder einen fünfprozentigen Wertverlust handelt.

SRI (PRIIPs-Verordnung)
Der Summary Risk Indicator ist ein standardisierter Risikoindikator der sowohl die Volatilität eines Finanzinstruments (Marktrisiko) als auch die Bonität des Emittenten berücksichtigt (Kreditrisiko). Dieser Indikator spielt bei Fonds eine untergeordnete Rolle, da das Bonitätsrisiko bei Fonds vernachlässigbar ist.

Definition der Risikoklasse
Risikoklasse 1 für sicherheitsorientierte Anleger
Risikoklasse 2 für konservative Anleger
Risikoklasse 3 für gewinnorientierte Anleger
Risikoklasse 4 für risikobewusste Anleger
Risikoklasse 5 für risikofreudige Anleger

Kennzahlen von Investmentfonds

Der Erfolg von Fonds lässt sich anhand verschiedener Kennzahlen messen. Grundsätzlich wird er natürlich vom Ertrag (Rendite) bedingt. Allerdings ist die Frage nach dem Risiko, das der Fonds eingegangen ist, genauso wichtig. Risiko ist der Preis für die erzielte Wertsteigerung (Performance). Anleger sollten zudem immer darauf achten, ob ihr Fonds besser abschneidet als der Gesamtmarkt.

Es folgen die wichtigsten Kennzahlen:

Volatilität – Die Mutter aller Risikokennzahlen
Mit Volatilität wird der Schwankungsbereich während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen gemessen („Angstmesser“). Es handelt sich bei Volatilität um eine mathematische Größe (definiert als die Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage, also auch eines Investmentfonds. Es wird z. B ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Jahr gebildet. Als Standard werden die Schwankungen dieses Werts gemessen, die beschreiben wie weit sich der Fonds in einem Jahr von diesem Durchschnittswert entfernt hat.

Die errechnete Schwankungsbreite um den Mittelwert ist die Volatilität. Je größer diese Schwankungsbreite ist, desto volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Volatilität stellt somit eine der Kennziffern für die Risikoeinschätzung eines Investmentfonds dar. Je niedriger die Kennzahl, desto niedriger ist das Risiko des Fonds.

80% aller Kursschwankungen sind nicht von Fakten abhängig (Studie von Prof. Dr. Robert Shiller von der Yale-Universität)!

Sharpe-Ratio
Sharpe-Ratio ist eine Kennzahl, welche beschreibt, wie stark die Rendite einer Geldanlage über dem risikofreien Zinssatz lag und bei welcher Volatilität diese Rendite erzielt wurde. Eine Sharpe-Ratio Kennzahl kann im Nachhinein (ex post) für einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Geldanlagen herangezogen werden.

Die Idee hinter der Kennziffer des Sharpe-Ratios ist es, eine Möglichkeit zu erhalten, die Überschussrendite eines Fonds pro Risikoeinheit zu bemessen. Mit Hilfe der Sharpe-Ratio wird beurteilt, ob das Verhältnis zwischen Ertrag und Risiko eines Fonds positiv oder negativ ist.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Fondsmanager in einen risikofreien Vergleichswert investieren könnte. Rechnerisch wird vom durchschnittlichen Ertrag des Investmentfonds der risikofreie Zinssatz abgezogen und anschließend durch den Wert des jährlichen Risikos (jährliche Volatilität) geteilt.

Liegt das Sharpe-Ratio über eins (>1), konnte eine risikoadäquate Überrendite erzielt werden. Bei Werten zwischen 0 und 1 wurde bezogen auf den Geldmarkt zwar eine Überrendite erzielt, diese entsprach jedoch nicht dem eingegangenen Risiko. Fällt die Kennziffer sogar negativ aus (<0), wurde noch nicht einmal der risikolose Geldmarktzins erwirtschaftet.

Je höher die Sharpe Ratio, desto besser ist das Investment!

Der Tracking Error
Der Tracking Error ist eine von vielen Maßzahlen, um die Wertentwicklung zu beschreiben. Wie der Name bereits andeutet, handelt es sich dabei um einen Fehler bzw. eine Abweichung.

Viele Investmentfonds haben eine Benchmark. Das ist ein Index, mit dem der Anlageerfolg des Fonds gemessen werden kann. Der Manager hat das Ziel, den Fonds besser zu entwickeln als die Benchmark. Die Benchmark ist also ein Vergleichsmaßstab.

Der Tracking Error ist eine Maßzahl, die angibt, wie stark die Wertentwicklung des Fonds von der entsprechenden Benchmark abweicht. Sie zeigt letztendlich auch die Aktivität des Fondsmanagers.

Fällt der Error gering aus, bedeutet dies eine sehr ähnliche Entwicklung zur Benchmark. Im Idealfall verlaufen beide Entwicklungen synchron, dann beträgt der Fehler 0%.

Ist der Fehler dagegen hoch, so ist auch die Abweichung vom Vergleichswert der Benchmark hoch. Ein gut geführter börsengehandelter Fonds hat in der Regel einen Error von unter 1%.

Der Betafaktor
Beta stellt in den auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) aufbauenden finanzwissenschaftlichen Theorien die Kennzahl für das mit einer Investitions- oder Finanzierungsmaßnahme übernommene systematische Risiko (auch reines Marktrisiko genannt) dar.

Einfach ausgedrückt ist er ein Gradmesser, der angibt, wie stark die Aktie im Vergleich zum Markt schwankt. Bei einem Wert von 1,0 schwankt die Aktie so stark wie der Durchschnitt. Liegt der Wert unter 1,0 deutet dies auf weniger Schwankung hin, bei einem Wert von über 1,0 schwankt die Aktie stärker als der Durchschnitt.

In der Anlagepraxis führt die Benutzung des Betafaktors zur Risikogewichtung von Assets und hat so wesentlichen Einfluss auf die Höhe individueller Bewertungen und die Konstruktion von insbesondere marktphasengetriebenen Anlagestrategien.

Sharpe-Ratio
Sharpe-Ratio ist eine Kennzahl, welche beschreibt, wie stark die Rendite einer Geldanlage über dem risikofreien Zinssatz lag und bei welcher Volatilität diese Rendite erzielt wurde. Eine Sharpe-Ratio Kennzahl kann im Nachhinein (ex post) für einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Geldanlagen herangezogen werden.

Die Idee hinter der Kennziffer des Sharpe-Ratios ist es, eine Möglichkeit zu erhalten, die Überschussrendite eines Fonds pro Risikoeinheit zu bemessen. Mit Hilfe der Sharpe-Ratio wird beurteilt, ob das Verhältnis zwischen Ertrag und Risiko eines Fonds positiv oder negativ ist.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Fondsmanager in einen risikofreien Vergleichswert investieren könnte. Rechnerisch wird vom durchschnittlichen Ertrag des Investmentfonds der risikofreie Zinssatz abgezogen und anschließend durch den Wert des jährlichen Risikos (jährliche Volatilität) geteilt.

Liegt das Sharpe-Ratio über eins (>1), konnte eine risikoadäquate Überrendite erzielt werden. Bei Werten zwischen 0 und 1 wurde bezogen auf den Geldmarkt zwar eine Überrendite erzielt, diese entsprach jedoch nicht dem eingegangenen Risiko. Fällt die Kennziffer sogar negativ aus (<0), wurde noch nicht einmal der risikolose Geldmarktzins erwirtschaftet.

Je höher die Sharpe Ratio, desto besser ist das Investment!

Treynor-Ratio
Treynor Ratio setzt die über den risikofreien Zins hinausgehende Rendite eines Wertpapiers oder Portfolios ins Verhältnis zu dessen Beta Faktor  (Maß für das systematische oder Marktrisiko).

Sortino Ratio
Sortino Ratio ist ein Maß für den risikobereinigten Gewinn einer Geldanlage. Es ist eine Modifikation des Sharpe Ratio. Während das Sharpe Ratio die übliche Volatilität der Geldanlage berücksichtigt, berücksichtigt das Sortino Ratio nur die Volatilität, die von abwärtsgerichteten Bewegungen erzeugt wird. Die aufwärts gerichteten Bewegungen gelten als günstig und werden nicht zur Berechnung der Volatilitätskomponente hinzugezogen. Das Ratio wurde von Frank A. Sortino entwickelt. Es wird insbesondere als Kennzahl für die Beurteilung von Absolute Return Fonds verwendet, die möglichst in allen Marktphasen einen positiven Ertrag erwirtschaften.

Der Alphafaktor
Alpha (auch Jensen´s Alpha) bezeichnet in der Finanzmarkttheorie das Maß für eine Extra-Rendite (positives Alpha) oder eine Minderrendite (negatives Alpha) einer Anlage, gegenüber einem Vergleichswert (der Benchmark). Der Alphafaktor entspricht damit demjenigen Teil der Aktienrendite, welcher von der Marktrendite unabhängig ist.

Als Vergleichswert wird meistens ein Börsenindex (beispielsweise der DAX) oder ein bekannter Investmentfonds genommen.

Ein positives Alpha bedeutet, dass sich der Wert eines Fonds besser als sein Benchmark – ein negatives Alpha bedeutet, dass sich der Wert schlechter als sein Benchmark entwickelt hat.

Eine Aktie hat im Jahr X eine Rendite von 10 % abgeworfen. Im gleichen Zeitraum stieg der Vergleichsindex Dax um 8 %. Das Alpha der gewählten Aktie gegenüber dem Dax (dem Benchmark) lag daher bei 2 %.

Im Rahmen von aktiv gemanagten Fonds versucht der Fondmanager eine höhere Rendite als die Benchmark zu erreichen. Hierzu ist es wesentlich, durch Aktienanalyse die Aktien mit einem (künftig) positiven Alphafaktor zu erkennen. Alpha ist der Maßstab für die Leistungen eines Fondsmanagments. Je größer das Alpha, desto größer die Outperfomance des Fonds und desto besser ist dieser gemanagt.
Alpha kann nur in Märkten erzielt werden, in denen Ineffizienzen vorherrschen und der Marktpreis vom „fairen Preis“ abweichen kann.
Lediglich 20% aller Fondsmanager generieren „Alpha“!

Maximaler Verlust
Maximaler Verlust (auch Maximum Drawdown) ist eine Kennzahl, die den maximalen Verlust innerhalb einer betrachteten Periode darstellt. Der Wert ist in der Regel in Prozent angegeben. Zusätzlich wird oft noch ausgewiesen, wie lange es gedauert hat, diesen Verlust wieder auszugleichen. Um das Ausgangsniveau wieder zu erreichen, muss der prozentuale Gewinn stets höher sein als der zuvor erlittene Verlust.

Korrelation
Korrelation ist die statistisch gemessene Wechselbeziehung zwischen zwei veränderlichen Größen (Variablen). Dafür gibt es verschiedene Maße – u.a. den Korrelationskoeffizienten.

Die Korrelation unter Wertpapieren  oder Finanzinstrumenten spielt eine wichtige Rolle bei der Bewertung und Portfolio-Strukturierung. Je stärker Wertpapiere  oder Anlageprodukte miteinander korrelieren, umso schlechter gelingt Risikostreuung.

Durchschnittspreis-Methode = Besser Einkaufen

Privatanleger verhalten sich meist emotional und neigen dazu, Fondsanteile erst zu kaufen, wenn die Kurse bereits stark angestiegen sind. Ob der Markt „oben“ oder „unten“ ist, lässt sich auch erst in der Vergangenheitsbetrachtung beurteilen.
Das System ist, in regelmäßigen Abständen (z.B. monatlich) einen festen Betrag (z.B. 250,- Euro) in einen Fonds mit größeren Kursschwankungen zu investieren. Dies nennt man in der Fachsprache die „Durchschnittspreis-Methode“. Somit kaufen Sie automatisch viele Fonds-Anteile, wenn der Preis tief ist und wenig Fonds-Anteile, wenn der Preis hoch ist.
Das Beispiel hier zeigt, dass durch die Durchschnittspreis-Methode mit der gleichen Investition (1000,- Euro) fast 100% mehr Anteile auf Ihrem Konto landen.
Man bezeichnet die Durchschnittspreis-Methode auch als den „Cost-Average-Effect“.
Um diesen Effekt in der Tiefe zu nutzen, sind sehr lange Laufzeiten nötig

  Periode Preis pro Anteil  Mengen-Methode Anteile  Durchschnittspreis- Methode Anteile 
 1  5  10  50
 2  20  10  12,5
 3  50  10  5
 4  25  10  10
 Anteile  40  77,5
 Investition  1.000,-  1.000,-

FAZIT: Sichern Sie sich mit einem Investment-Sparplan durch den Cost-Average-Effect eine günstigere Gesamtrendite. Natürlich gehört auch hier der zu Ihnen passende Fonds und eine regelmäßige Überprüfung dazu

Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds
Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

Rechtliche Hinweise zur Nutzung des Fondsshops

Aufträge innerhalb des Fondsshops werden für Sie als beratungsfreies Geschäft ausgeführt. Auf Empfehlungen und Beratungen für den Kauf, Verkauf oder das Halten von Wertpapieren verzichten wir bei diesem Angebot, um Ihnen attraktive Konditionen anbieten zu können. Wir erbringen hierbei keine Anlageberatung (execution only).

Zur Verfügung gestellte Informationen innerhalb des „Fondsshops“ zu den angebotenen Einzelfonds und den Modellportfolios, wie auch deren zugrundeliegenden Investmentfonds stellen keine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf und auch keine Anlageberatung dar. Eine individuelle Beratung oder die Abgabe von Empfehlungen wird hierbei vom Vertragspartner nicht erbracht und ist vom/von den Kunden ausdrücklich nicht gewünscht.

Jegliches Angebot innerhalb des Fondsshops richtet sich an gut informierte, risikobewusste und erfahrene Anleger und beschränkt sich auf die Weiterleitung des vom Kunden selbständig erteilten Auftrages an die FFB (FIL Fondsbank GmbH). Aufträge innerhalb des Fondsshops tätigt der Kunde selbständig im Rahmen seiner eigenen Kenntnisse und Markterfahrungen. Die Anlageentscheidung für ein Modellportfolio und die zugrundeliegenden Investmentfonds oder der individuellen Auswahl von Einzelfonds innerhalb des „Fondsshops“ wird vom Kunde allein auf Grundlage der ihm vorliegenden Informationen getroffen.

Der Finanzanlagenvermittler und assoziierte Unternehmen prüfen nicht, ob das vom Anleger ausgewählte Modellportfolio oder ausgewählte Einzelfonds innerhalb des Fondsshops mit eventuellen Anlagezielen des Kunden übereinstimmen. Ebenfalls prüft der Finanzanlagenvermittler und assoziierte Unternehmen nicht, ob der Kunde über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, um die Risiken seiner eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidung abzuschätzen.

Der Finanzanlagenvermittler leitet die Aufträge des Kunden lediglich zur Ausführung an die depotführende Bank FFB (FIL Fondsbank GmbH) weiter („Execution Only“). Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes reines Ausführungsgeschäft.

Trotz sorgfältiger Auswahl der Quellen und Prüfung der Inhalte übernimmt weder der Finanzanlagenvermittler noch eines seiner assoziierten Unternehmen irgendeine Art von Haftung für die Verwendung des Fondsshops. Es kann keine Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in dieser Publikation gemachten Angaben übernommen werden, und keine Aussage in dieser Ausarbeitung ist als solche Garantie zu verstehen. Der Wert jedes Investments und der Ertrag daraus können sowohl sinken als auch steigen, und Sie erhalten möglicherweise nicht den investierten Gesamtbetrag zurück. In der Vergangenheit erzielte Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Entwicklungen. Die gewählten Betrachtungszeiträume dienen ausschließlich dem Zweck, über die Wertentwicklung der genannten Wertpapiere oder Modellportfolien zu informieren. Darüber hinaus dürfen aus diesen Informationen keine Aussagen zu Eigenschaften der genannten Wertpapiere oder Modellportfolien abgeleitet werden, ebenso nicht zu deren künftigen Entwicklung. Bei Modellportfolien handelt es sich um artifiziell geführte Portfolien. Diese werden parallel zu den reellen Mandaten geführt, aber nicht konkret investiert. Ihre Wertentwicklung kann von der Wertentwicklung eines reellen Portfolios abweichen.

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