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Allgemeine Informationen

Was ist ein Fonds?


Ein Investmentfonds in Deutschland ist das am meisten unterschätzte Finanzinstrument. Es ist mit sehr hohen Sicherheitsstandards und staatlicher Kontrolle ausgestattet. Der Ursprung von Fonds geht wohl bereits bis ins 18. Jahrhundert zurück. Im Jahre 1774 wurde der erste Investmentfonds vom Niederländer Abraham van Ketwich ins Leben gerufen. Die Grundidee war, auch damals schon, den Anlegern mit weniger Geld unter Maßgabe der Risikostreuung die gleichen Chancen zu eröffnen wie den Vermögenden.

Wie funktioniert ein Investmentfonds?


Ein Investmentfonds bündelt die Investment-Kapazität einer Vielzahl von Anlegern („Kapitalsammelbecken“), die die Höhe ihrer Einlage individuell festlegen können. Der sich daraus ergebende Gesamtbetrag (“Sondervermögen”) wird von einer Kapitalverwaltungsgesellschaft (KAG) verwahrt und diese kontrolliert auch den Vermögensverwalter. Die KAG unterliegt der Bankenaufsicht.

Getrennt davon handelt der Vermögensverwalter (Fondsmanagement), dass nach den Grundsätzen der Risikostreuung das Geld nach festgelegten Grundsätzen in unterschiedliche Anlagen investiert (Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarktpapiere, Immobilien etc.) und im Sinne einer permanenten Risiko-/Rendite-Optimierung verwaltet.

An den Fonds hält der Anleger eine bestimmte Anzahl von Anteilen die sich nach der Höhe seiner Einlage richtet. Der Gesamtwert des Sondervermögens (Fondsvolumen bzw. “NAV = Net Asset Value”) verändert sich positiv durch neue Einlagen der Anleger und durch erwirtschaftete Gewinne bzw. negativ durch Rückerstattung von Anlegeranteilen oder Verluste. Aufnahme oder Rückgabe von Sondervermögensanteilen haben jedoch keinen Einfluss auf den Wert des einzelnen Anteils. Die einzelnen Anteile an einem Investmentfonds werden in der Regel in einem Depot geführt, die dem Inhaber ein Miteigentum am Fondsvermögen zusichern und einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis garantieren.

Die genauen gesetzlichen Vorschriften zu Investmentfonds sind im Investmentgesetz (InvG) zu finden.

Vorteile von Investmentfonds


  • Einzigartige Konkurssicherheit
  • Weitreichender Anlegerschutz
  • Umfassende Transparenz
  • Klare Kostenstruktur
  • Breite Risikostreuung
  • Faire Preisermittlung
  • Hohe Vergleichbarkeit
  • Tägliche Verfügbarkeit

Die Risikoklassen bei Fonds

SRRI (OGAW-Richtlinie)
Der SRRI gibt den Risiko- und Ertragsindikator für Investmentfonds an und ist eine hilfreiche Kennzahl für Anleger.
Der Synthetische Risiko- und Ertragsindikator (englisch: Synthetic Risk and Reward Indicator), der häufig in der Kurzform SRRI verwendet wird, ist eine Kennzahl aus der Finanzwirtschaft, welche als Indikator für die Höhe der Schwankungen eines Fonds steht. Anhand der Intensität der Wertschwankungen, die auch als Volatilität bezeichnet wird, kann geschlussfolgert werden, wie hoch das Risiko von Kursverlusten ist bzw. wie hoch die Chancen sind, Kursgewinne zu realisieren. Die Kennzahl wird nach europäischen und deutschen Vorschriften einheitlich berechnet und von den Fondgesellschaften veröffentlicht.

Methodik und Funktionsweise
Um den SRRI zu berechnen, ist eine Betrachtung eines jahresübergreifenden Zeitraumes notwendig. Die Kennzahl bezieht so insgesamt fünf Jahre in die Berechnung mit ein. Dabei werden jeweils die wöchentlichen Schlusskurse, auch Renditen genannt, zugrunde gelegt. Ausgeschüttete Erträge und Quellensteuern werden bei der Berechnung des Risiko- und Ertragsindikators mitberücksichtigt. Mithilfe einer statistischen Rechnung werden dann die historischen Wertschwankungen berechnet. Diese zeigt eine relative Kennzahl, welche in der Regel zwischen 0 und 25 % liegt. Ergibt sich ein Wert von 5 %, so kann interpretiert werden, dass der Investmentfonds in den letzten fünf Jahren pro Jahr um 5 % geschwankt ist. Dabei ist allerdings offen, ob es sich um eine fünfprozentige Wertzunahme oder einen fünfprozentigen Wertverlust handelt.

SRI (PRIIPs-Verordnung)
Der Summary Risk Indicator ist ein standardisierter Risikoindikator der sowohl die Volatilität eines Finanzinstruments (Marktrisiko) als auch die Bonität des Emittenten berücksichtigt (Kreditrisiko). Dieser Indikator spielt bei Fonds eine untergeordnete Rolle, da das Bonitätsrisiko bei Fonds vernachlässigbar ist.

Definition der Risikoklasse
Risikoklasse 1 für sicherheitsorientierte Anleger
Risikoklasse 2 für konservative Anleger
Risikoklasse 3 für gewinnorientierte Anleger
Risikoklasse 4 für risikobewusste Anleger
Risikoklasse 5 für risikofreudige Anleger

Kennzahlen von Investmentfonds
Der Erfolg von Fonds lässt sich anhand verschiedener Kennzahlen messen. Grundsätzlich wird er natürlich vom Ertrag (Rendite) bedingt. Allerdings ist die Frage nach dem Risiko, das der Fonds eingegangen ist, genauso wichtig. Risiko ist der Preis für die erzielte Wertsteigerung (Performance). Anleger sollten zudem immer darauf achten, ob ihr Fonds besser abschneidet als der Gesamtmarkt.
Es folgen die wichtigsten Kennzahlen:

Volatilität – Die Mutter aller Risikokennzahlen
Mit Volatilität wird der Schwankungsbereich während eines bestimmten Zeitraums, von Wertpapierkursen, von Rohstoffpreisen, von Zinssätzen oder auch von Investmentfonds-Anteilen gemessen (“Angstmesser”). Es handelt sich bei Volatilität um eine mathematische Größe (definiert als die Standardabweichung) für das Maß des Risikos einer Kapitalanlage, also auch eines Investmentfonds. Es wird z. B ein Durchschnittswert für die Entwicklung des Fonds in einem Jahr gebildet. Als Standard werden die Schwankungen dieses Werts gemessen, die beschreiben wie weit sich der Fonds in einem Jahr von diesem Durchschnittswert entfernt hat.

Die errechnete Schwankungsbreite um den Mittelwert ist die Volatilität. Je größer diese Schwankungsbreite ist, desto volatiler und damit risikoreicher ist ein Fonds. Volatilität stellt somit eine der Kennziffern für die Risikoeinschätzung eines Investmentfonds dar. Je niedriger die Kennzahl, desto niedriger ist das Risiko des Fonds.

80% aller Kursschwankungen sind nicht von Fakten abhängig (Studie von Prof. Dr. Robert Shiller von der Yale-Universität)!

Der Alphafaktor
Alpha (auch Jensen´s Alpha) bezeichnet in der Finanzmarkttheorie das Maß für eine Extra-Rendite (positives Alpha) oder eine Minderrendite (negatives Alpha) einer Anlage, gegenüber einem Vergleichswert (der Benchmark). Der Alphafaktor entspricht damit demjenigen Teil der Aktienrendite, welcher von der Marktrendite unabhängig ist.

Als Vergleichswert wird meistens ein Börsenindex (beispielsweise der DAX) oder ein bekannter Investmentfonds genommen.

Ein positives Alpha bedeutet, dass sich der Wert eines Fonds besser als sein Benchmark – ein negatives Alpha bedeutet, dass sich der Wert schlechter als sein Benchmark entwickelt hat.

Eine Aktie hat im Jahr X eine Rendite von 10 % abgeworfen. Im gleichen Zeitraum stieg der Vergleichsindex Dax um 8 %. Das Alpha der gewählten Aktie gegenüber dem Dax (dem Benchmark) lag daher bei 2 %.

Im Rahmen von aktiv gemanagten Fonds versucht der Fondmanager eine höhere Rendite als die Benchmark zu erreichen. Hierzu ist es wesentlich, durch Aktienanalyse die Aktien mit einem (künftig) positiven Alphafaktor zu erkennen. Alpha ist der Maßstab für die Leistungen eines Fondsmanagments. Je größer das Alpha, desto größer die Outperfomance des Fonds und desto besser ist dieser gemanagt.

Alpha kann nur in Märkten erzielt werden, in denen Ineffizienzen vorherrschen und der Marktpreis vom “fairen Preis” abweichen kann.

Lediglich 20% aller Fondsmanager generieren “Alpha”!

Der Betafaktor
Beta stellt in den auf dem Capital Asset Pricing Model (CAPM) aufbauenden finanzwissenschaftlichen Theorien die Kennzahl für das mit einer Investitions- oder Finanzierungsmaßnahme übernommene systematische Risiko (auch reines Marktrisiko genannt) dar.

Einfach ausgedrückt ist er ein Gradmesser, der angibt, wie stark die Aktie im Vergleich zum Markt schwankt. Bei einem Wert von 1,0 schwankt die Aktie so stark wie der Durchschnitt. Liegt der Wert unter 1,0 deutet dies auf weniger Schwankung hin, bei einem Wert von über 1,0 schwankt die Aktie stärker als der Durchschnitt.

In der Anlagepraxis führt die Benutzung des Betafaktors zur Risikogewichtung von Assets und hat so wesentlichen Einfluss auf die Höhe individueller Bewertungen und die Konstruktion von insbesondere marktphasengetriebenen Anlagestrategien.

Sharpe-Ratio
Sharpe-Ratio ist eine Kennzahl, welche beschreibt, wie stark die Rendite einer Geldanlage über dem risikofreien Zinssatz lag und bei welcher Volatilität diese Rendite erzielt wurde. Eine Sharpe-Ratio Kennzahl kann im Nachhinein (ex post) für einen direkten Vergleich zwischen verschiedenen Geldanlagen herangezogen werden.

Die Idee hinter der Kennziffer des Sharpe-Ratios ist es, eine Möglichkeit zu erhalten, die Überschussrendite eines Fonds pro Risikoeinheit zu bemessen. Mit Hilfe der Sharpe-Ratio wird beurteilt, ob das Verhältnis zwischen Ertrag und Risiko eines Fonds positiv oder negativ ist.

Voraussetzung hierfür ist, dass der Fondsmanager in einen risikofreien Vergleichswert investieren könnte. Rechnerisch wird vom durchschnittlichen Ertrag des Investmentfonds der risikofreie Zinssatz abgezogen und anschließend durch den Wert des jährlichen Risikos (jährliche Volatilität) geteilt.

Liegt das Sharpe-Ratio über eins (>1), konnte eine risikoadäquate Überrendite erzielt werden. Bei Werten zwischen 0 und 1 wurde bezogen auf den Geldmarkt zwar eine Überrendite erzielt, diese entsprach jedoch nicht dem eingegangenen Risiko. Fällt die Kennziffer sogar negativ aus (<0), wurde noch nicht einmal der risikolose Geldmarktzins erwirtschaftet.

Je höher die Sharpe Ratio, desto besser ist das Investment!

Sortino Ratio
Sortino Ratio ist ein Maß für den risikobereinigten Gewinn einer Geldanlage. Es ist eine Modifikation des Sharpe Ratio. Während das Sharpe Ratio die übliche Volatilität der Geldanlage berücksichtigt, berücksichtigt das Sortino Ratio nur die Volatilität, die von abwärtsgerichteten Bewegungen erzeugt wird. Die aufwärts gerichteten Bewegungen gelten als günstig und werden nicht zur Berechnung der Volatilitätskomponente hinzugezogen. Das Ratio wurde von Frank A. Sortino entwickelt. Es wird insbesondere als Kennzahl für die Beurteilung von Absolute Return Fonds verwendet, die möglichst in allen Marktphasen einen positiven Ertrag erwirtschaften

Maximaler Verlust
Maximaler Verlust (auch Maximum Drawdown) ist eine Kennzahl, die den maximalen Verlust innerhalb einer betrachteten Periode darstellt. Der Wert ist in der Regel in Prozent angegeben. Zusätzlich wird oft noch ausgewiesen, wie lange es gedauert hat, diesen Verlust wieder auszugleichen. Um das Ausgangsniveau wieder zu erreichen, muss der prozentuale Gewinn stets höher sein als der zuvor erlittene Verlust.

Durchschnittspreis-Methode = Besser Einkaufen
Privatanleger verhalten sich meist emotional und neigen dazu, Fondsanteile erst zu kaufen, wenn die Kurse bereits stark angestiegen sind. Ob der Markt “oben” oder “unten” ist, lässt sich auch erst in der Vergangenheitsbetrachtung beurteilen.
Das System ist, in regelmäßigen Abständen (z.B. monatlich) einen festen Betrag (z.B. 250,- Euro) in einen Fonds mit größeren Kursschwankungen zu investieren. Dies nennt man in der Fachsprache die “Durchschnittspreis-Methode”. Somit kaufen Sie automatisch viele Fonds-Anteile, wenn der Preis tief ist und wenig Fonds-Anteile, wenn der Preis hoch ist.
Das Beispiel hier zeigt, dass durch die Durchschnittspreis-Methode mit der gleichen Investition (1000,- Euro) fast 100% mehr Anteile auf Ihrem Konto landen.
Man bezeichnet die Durchschnittspreis-Methode auch als den “Cost-Average-Effect”.
Um diesen Effekt in der Tiefe zu nutzen, sind sehr lange Laufzeiten nötig.

FAZIT: Sichern Sie sich mit einem Investment-Sparplan durch den Cost-Average-Effect eine günstigere Gesamtrendite. Natürlich gehört auch hier der zu Ihnen passende Fonds und eine regelmäßige Überprüfung dazu.

  Periode  

Preis

pro Anteil

 Mengen-

Methode

Anteile 

Durchschnittspreis-

Methode

Anteile 

 1

 5

 10

 50

 2

 20

 10

 12,5

 3

 50

 10

 5

 4

 25

 10

 10

 Anteile

 

 40

 77,5

 Investition

 

 1.000,-

 1.000,-


Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds
Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

Risikohinweise bei der Anlage in Investmentfonds

Keine Anlage ist ohne Risiko. Der Wert eines Investments kann während der Laufzeit einer Vielzahl von Marktrisiken, wie dem Zinsrisiko, dem Kursrisiko, dem Schwankungsrisiko, dem Währungsrisiko, dem Bonitätsrisiko anderer Marktteilnehmer usw. unterliegen.

Aufgrund ungünstiger Entwicklungen dieser Faktoren kann das eingesetzte Kapital zuzüglich der entstandenen Kosten vollständig verloren sein. Bei der Investition in Investmentfonds ist das Totalverlustrisiko durch die breite Streuung sehr unwahrscheinlich. Selbst wenn einzelne Wertpapiere einen Totalverlust erleiden sollten, ist ein Gesamtverlust durch die breite Diversifikation unwahrscheinlich.

Ein Investmentfonds ist ein Sondervermögen, das nach dem Grundsatz der Risikostreuung in verschiedenen Einzelanlagen (z.B.in Aktien, Anleihen, wertpapierähnlichen Anlagen oder Immobilien) investiert ist. Ein Depotinhaber kann mit dem Kauf von Investmentanteilen an der Wertentwicklung sowie den Erträgen des Fondsvermögens teilhaben und trägt anteilig das volle Risiko der durch den Anteilschein repräsentierten Anlagen.

Bei Investmentfonds, die auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere investieren bzw. in Fremdwährung geführt werden, muss berücksichtigt werden, dass sich neben der normalen Kursentwicklung auch die Währungsentwicklung negativ im Anteilspreis niederschlagen kann und Länderrisiken auftreten können, auch wenn die Wertpapiere, in die der Investmentfonds investiert, an einer deutschen Börse gehandelt werden. Durch die Aufwertung des Euro (Abwertung der Auslandswährung) verlieren die ausländischen Vermögenspositionen – am Maßstab des Euro betrachtet – an Wert. Zum Kursrisiko ausländischer Wertpapiere kommt damit das Währungsrisiko hinzu. Die Währungsentwicklung kann einen Gewinn aufzehren und die erzielte Rendite so stark beeinträchtigen, dass eine Anlage in Euro oder in Vermögenspositionen der Eurozone unter Umständen vorteilhafter gewesen wäre.

Die Angaben über die bisherige Wertentwicklung stellen keine Prognose für die Zukunft dar. Zukünftige Ergebnisse der Investmentanlage sind insbesondere von den Entwicklungen der Kapitalmärkte abhängig. Die Kurse an der Börse können steigen und fallen. Investmentfonds unterliegen dem Risiko sinkender Anteilspreise, da sich Kursrückgänge der im Fonds enthaltenen Wertpapiere im Anteilspreis widerspiegeln

Rechtliche Hinweise zur Nutzung des Fondsshops

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Jegliches Angebot innerhalb des Fondsshops richtet sich an gut informierte, risikobewusste und erfahrene Anleger und beschränkt sich auf die Weiterleitung des vom Kunden selbständig erteilten Auftrages an die FFB (FIL Fondsbank GmbH). Aufträge innerhalb des Fondsshops tätigt der Kunde selbständig im Rahmen seiner eigenen Kenntnisse und Markterfahrungen. Die Anlageentscheidung für ein Modellportfolio und die zugrundeliegenden Investmentfonds oder der individuellen Auswahl von Einzelfonds innerhalb des „Fondsshops“ wird vom Kunde allein auf Grundlage der ihm vorliegenden Informationen getroffen.

Der Finanzanlagenvermittler und assoziierte Unternehmen prüfen nicht, ob das vom Anleger ausgewählte Modellportfolio oder ausgewählte Einzelfonds innerhalb des Fondsshops mit eventuellen Anlagezielen des Kunden übereinstimmen. Ebenfalls prüft der Finanzanlagenvermittler und assoziierte Unternehmen nicht, ob der Kunde über die erforderlichen Kenntnisse und Erfahrungen verfügt, um die Risiken seiner eigenverantwortlich getroffenen Anlageentscheidung abzuschätzen.

Der Finanzanlagenvermittler leitet die Aufträge des Kunden lediglich zur Ausführung an die depotführende Bank FFB (FIL Fondsbank GmbH) weiter („Execution Only“). Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes reines Ausführungsgeschäft.

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